gAIF - Analysen

In den Diagrammen sind die wesentlichen Angaben der geschlossenen Alternativen Immobilienfonds für die Feststellung der Rendite 'Future Yield after Taxes' aufgeführt. Die Primärdaten sind Prospekten und/oder Produktinformationen entnommen. Mit den Analysen wird nicht das Ziel verfolgt, ein Investitionsangebot inhaltlich zu werten, sondern letztlich ein Gesamtbild zu erzeugen, wie sich gAIF-Renditen seit der Jahrtausendwende entwickelt haben.

 

 

 

FYT: 10-Jahres-Entwicklungen ohne Liquidation

Die Zukunft der Immobilien kann in der Regel nicht fundiert prognostiziert werden. Daher zeigt das folgende Diagramm nur die 10-Jahres-Entwicklung der FYT-Ergebnisse ohne Berücksichtigung der Liquidation von Immobilien oder Fondsanteilen.

 

IIn dem Diagramm wird der Median-Verlauf (gelb) aller untersuchten gAIF zu den beiden Steige- und Beugevariablen der FYT-Funktion hervorgestellt. Ein optimierter FYT-Verlauf (hell grün) zeigt zum Ende der Spekulationsfrist nach zehn Jahren den möglichen Breakeven: genau dann entpricht die Summe der Kapitalrückflüsse dem eingesetzten Kapital.

 

Nach diesem Zeitpunkt tritt der Kapitalanleger in die Gewinnphase ein und erzielt Rendite, also Gewinn, bezogen auf sein eingesetztes Kapital.

 

Im Ergebnis erklären die FYT-Funktionsverläufe mit den beiden Steile- und Beugegraden in jedem beobachteten Zeitpunkt, wie schnell ein Kapitalinvestor sein gebundenes Kapital zum Breakeven "entschulden" kann: entwickelt sich die Funktion anfänglich recht schnell (was z. B. durch hohe steuerliche Rückflüsse möglich ist), dann erfährt die Funktion in der Regel eine flacher verlaufende Beugung (ausgelöst durch höhere steuerliche positive Ergebnisse trotz hoher Gewinnentnahmen).

 

Die untersuchten gAIF zeigen im zehnten Jahr, dass das FYT-Ergebnis des Kapitalinvestors iimmer noch zwischen minus 15% und minus 10% beträgt, was zu der Frage führt: "Wie viel gebundenes Kapital löst eine negative Verzinsung in der Höhe über zehn Jahre aus?" Antwort: "Wenn das eingesetzte Investorenkapital zwischen 20% und 30% zurückgeführt ist, so dass noch rund 70% bis 80% des Kapitals gebunden sind!" Unglaublich, aber leider wahr.

 


Anrufen

E-Mail