Future Yield after Taxes

Zweite Hypothese

 

Die Kennzahl 'Future Yield after Taxes' geht auf die praktischen Probleme der aufgezeigten Kennzahlen ein und bietet die relativ einfache, dafür eindeutige Lösung:

 

'Future Yield after Taxes' (FYT) bewertet die

Kapitalrentabilität (RoI) über die Investitionslaufzeit (t).

FYT entwickelt die bekannte Kennzahl 'Eigenkapitalrendite des Vollständigen Finanzplans' weiter, kurz VoFi-EK-Rendite. Da die VoFi-EK-Rendite in der Anwendung Probleme mit sich bringt, beruht die Weiterentwicklung auf inhaltlichen und nicht mathematischen Anpassungen:

 

FYT konzentriert sich auf erzielte Investitionsgewinne in Form von Kapitalrückflüssen. Dazu kommen nur direkte Komponenten zum Ansatz, was neu ist. Direkte Komponenten für den Kapitalrückfluss einer Investition sind:

 

1  Gewinnentnahmen (potenzielle)

2  Steuerliche Ergebnisse

3  Liquidationsüberschuss

 

​Die Tilgung als Vermögen mehrende Komponente stellt nur eine indirekte Komponente dar; denn sie beeinflusst während der Betriebsphase die Höhe der restlichen Kreditschuld zum Zeitpunkt des Investitionsendes und damit des Liquidationsüberschusses.

 

 

Was ist an FYT besonders?

 

Neben dem Ansatz der Verwendung nur direkter Rückflusskomponenten bewertet FYT über jede Investitionslaufzeit t das Verhältnis aus Kapitalrückfluss (RoC Return on Capital) zum anfänglichen Kapitaleinsatz K0. Diese Relation ist auch als Rentabilität (RoI Return on Invest-ment) bekannt. FYT misst demnach zielsicher und erwartet die Eigenkapitalrentabilität.

 

Ohne Arbitrage zum Zeitpunkt des Kapitaleinsatzes beträgt 'Future Yield after Taxes' minus 100% und der RoI gleich null. Mit zunehmender Investitionslaufzeit und positiven Kapitalrückflüssen "entschuldet" sich FYT sukzessive. Das dauert so lange an, bis die Summe der Kapitalrückflüsse dem anfänglichen Kapitaleinsatz entspricht. Der RoI beträgt dann eins; erst jetzt erzielt der Kapitalanleger Gewinn und damit eine positive Rendite.

 

 

 

 

FYT weist zu jedem Zeitpunkt nur ein (!) eindeutiges Ergebnis aus, das auf Grundlage homogener Skaleneinheiten mit den Prozentsätzen zu Geldmarkt- und Kreditzinsen oder den Mindestgarantiezinsen zu Versicherungsangeboten vergleichbar ist. Das FYT-Ergebnis kann auch dem Kurs-Gewinn-Verhältnis von Wertpapieren (KGV) oder dem Unternehmerzins zum Kaitaleinsatz in Gesellschaften gegenübergestellt werden.

 

Fazit: es bedarf nur einer festzustellenden Renditezahl in einem heterogen investierten Kapitalportfolio!

 


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