FYT-R²: das Kalkül FYT-RenditeRisiko

Warum R²?

 

Das Symbol R² steht in der Statistik für das Bestimmtheitsmaß, einer Kennzahl zur Messung der Anpassungsgüte/ Streuung. R² gibt zu einer Schätzung eines Regressionsmodells an, inwieweit durch unabhängige (exogene) Variablen die abhängige (endogene) Variable erklärt wird. Der Wert kann zwischen null und eins liegen; ein Wert von eins zeigt eine optimale Repräsentanz im Modell.

 

Im weiteren Sinne verhält es sich in der folgenden Abwägung: die Herausforderung des Kapitalanlegers besteht darin, passende Anlageprodukte auf Basis seines individuellen Kalküls zur Rendite und zum Risiko (R²) zu finden. Hierzu sind die Renditeerwartungen und Risikoneigungen mit Hilfe des Renditeverlaufs - und indirekter Risikoabwägung - dem Verlauf der Kapitalanlageangebote gegenüberzustellen.

 

Die Abwägung erfolgt durch regressierte Renditefunktionen, die nach erfolgter Integration eine Flächendifferenz über die Investitionslaufzeit von z. B. zehn Jahren aufzeigen. Eine minimale Flächendifferenz induziert geeignetes Matching. Ein Ampel-System mit bis zu 1%, 5% und größer 10% Flächenabweichungen kann den Anleger bei seiner Investitionsentscheidung unterstützen.

 

Da die Flächendifferenz absolut ermittelt wird, kann im ungünstigsten Fall die Kreuzung der regressierten Renditefunktionen eine verzerrte Aussagekraft erzeugen. Denn die Teilfläche vor( nach dem Kreuzungspunkt könnten sich gegenseitig aufheben. Dennoch zeigte das R²-Kalkül dem Anleger den Vorteil des Matchings, also das Anlageprodukt irrtümlicherweise passt.

 

Die folgende Abbildung verdeutlicht die Idee FYT-R²:

 

 

 

 

Um der Möglichkeit der Funktionskreuzung und damit einer Matching-Fehlentscheidung entgegenzusteuern, ist das 2. Kriterium, das FYT-Ratio, zu berücksichtigten:

 

2. Matching-Kriterium: FYT-Ratio


Anrufen

E-Mail